Gemeinsam Wirken - Rückblick und Perspektiven

Gemeinsam Wirken - Rückblick und Perspektiven

Am 3. November hat die Stiftung gemeinsam mit vielen Unterstützerinnen und Unterstützern auf das Jahr 2026 zurückgeblickt und einen Ausblick für das kommende Jahr gegeben. Etwa 200 Personen, darunter Spenderinnen und Spender, Projektverantwortliche sowie Mitarbeitende der Hochschulmedizin kamen zusammen, um mehr über die Notwendigkeit, aber insbesondere die Wirkung von Spendenfinanzierten Projekten zu erfahren. Und gemeinsam stehen die Teilnehmenden für die Kraft, die Dankbarkeit, Engagement und Spendenbereitschaft entwickeln können. Denn nicht immer greift die Finanzierung durch Kassen, Länder oder Fördermittelgeber bei therapieergänzenden und -fördernden Vorhaben sowie zusätzlichen Angeboten der Lehre. Seit ihrer Gründung 2012 hat die Stiftung Hochschulmedizin mehr als 900 Förderungen realisiert – davon 520 im Bereich Patentenversorgung, 105 in der Lehre und 275 in der Forschung.

Ein rotes Herz als Symbol der Dankbarkeit
Ein rotes Herz ist das Symbol für ein Herzensprojekt der Hochschulmedizin Dresden. Es steht fürall die Menschen, die mit einer Spende die Stiftungsarbeit und das Fundraising von Universitätsklinikum Dresden und Medizinischer Fakultät der TUD unterstützt haben. In diesem Jahr sind auf diese Wiese bereits knapp 1,4 Millionen Euro zusammengekommen. Das Ziel bis Ende des Jahres ist es, die Spendensumme aus dem vergangenen Jahr (1,68 Millionen Euro) zu toppen. Die zahlreiche Unterstützung wurde an disem Abend mit vielen roten Herzen sichtbar gemacht.

Es wurden viele Projekte vorgestellt, die nur mit Hilfe von Spenden realisiert werden konnten. Unter anderem hat davon das Sächsische Kinderpalliativ Zentrum profitiert. Dank der Spenden kann eine psychosoziale Fachkraft finanziert werden, die betroffenen Eltern im heimischen Umfeld hilft, ihre Kraft und Handlungsfähigkeit zu erhalten. Dafür war das SKPZ zusammen mit der Stiftung in diesem Jahr offizieller Partner des Dresdner SemperOpernballs. Gefördert wurden unter anderem auch das Kinder-Teleintensivnetzwerk und das regionale Versorgungsnetzwerk Hautkrebs. In der Lehre ist das Simulationspersonen-Programm des Medizinisch Interprofessionellen Trainingszentrums ein Beispiel für die Förderung durch die Stiftung. Es bietet Studierenden und Lernenden die Möglichkeit, mit Schauspielpatientinnen und -patienten kommunikative und klinisch-praktische Fertigkeiten in einer sicheren und realitätsnahen Umgebung zu trainieren. Das Vorhaben „3-D-Humanes Leukämie Modell“ soll anhand eines dreidimensionalen Knochenmarkmodells zeigen, wie Leukämiezellen überleben und Therapien widerstehen. Ziel ist es, neue, gezieltere und schonendere Behandlungsmöglichkeiten für Kinder zu entwickeln. Hier fördert die Stiftung Hochschulmedizin Dresden wegweisende wissenschaftliche Arbeit.

"Wir danken allen, die mit ihrer Unterstützung noch mehr für die Hoschulmedizin Dresden möglich machen", sagt Dr. Andreas Sperl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hochschulmedizin.