Uniklinikum Dresden etabliert Stabsstelle Fundraising

Spenden ermöglichen Herzensprojekte für Patientinnen und Patienten fern der Regelfinanzierung. Unterstützt werden auch innovative Projekte in der Forschung und der Lehre. Stiftung Hochschulmedizin Dresden blickt auf Rekordjahr: 2025 wurden 1,68 Millionen Euro gespendet.
Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden stärkt mit einer neu geschaffenen Stabsstelle Fundraising das Werben um Spenderinnen und Spender. Zum Jahresbeginn hat die erfahrene Fundraiserin Nadine Shalala die Position auf dem Dresdner Campus übernommen. Sie ist gleichzeitig neue Geschäftsführerin der Stiftung Hochschulmedizin Dresden, die Spendenprojekte am Universitätsklinikum Dresden und der Medizinischen Fakultät an der TU Dresden verantwortet. Nadine Shalala wechselt von der Medizinischen Hochschule Brandenburg nach Dresden. In der Geschäftsführung folgt sie auf Hansjörg König, der die Stiftung künftig als Vorstandsmitglied begleiten wird. „Unser Ziel ist eine bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten, eine Begleitung von Angehörigen sowie Forschung und Lehre auf Spitzenniveau heute und in der Zukunft. Dafür sind wir auch auf Spenden angewiesen. Gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern können Herzensprojekte in der Patientenversorgung, der Lehre und Forschung umgesetzt werden, die sonst nicht möglich wären“, sagt Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum Dresden. Im vergangenen Jahr hat die Stiftung Hochschulmedizin Dresden Spenden in Höhe von 1,68 Millionen Euro eingeworben – 2025 ist damit das erfolgreichste Jahr seit Gründung der Stiftung im Jahr 2012.
Für eine moderne, innovative Krankenversorgung, zusätzliche Förderprogramme für Forschende sowie neue Ansätze in der Weiterbildung und Lehre sind Einrichtungen im Gesundheitswesen auch auf Spenden angewiesen. Nicht alle Projekte und Vorhaben sind von der Regelfinanzierung abgedeckt. Oftmals sind Spenden der Start zur langfristigen Etablierung dieser und für mögliche Anschlussfinanzierungen. Die Stiftung Hochschulmedizin Dresden unterstützt seit 2012 Spenderinnen und Spender dabei, Projekte am Universitätsklinikum Dresden sowie der Medizinischen Fakultät an der TU Dresden zu fördern. Über elf Millionen Euro sind bisher zusammengekommen. 2025 hat die Stiftung mit einem Rekordergebnis von 1,68 Millionen Euro abgeschlossen.
Das Universitätsklinikum stärkt nun den Bereich Fundraising mit einer neuen Stabsstelle. Nadine Shalala hat diese mit Jahresbeginn übernommen – gleichzeitig verantwortet sie nun die Geschäfte der Stiftung. „Damit erschließen sich neue Wege, die Stiftung Hochschulmedizin Dresden und deren Angebote für alle Zielgruppen, wie Patientinnen und Patienten, Angehörige, Mitarbeitende, Unternehmen und Stiftungen sichtbarer zu machen und die verschiedenen Möglichkeiten des Engagements aufzuzeigen. Wir wollen zudem bestehende Spenderinnen und Spender intensiver begleiten, die Bindung zur Hochschulmedizin stärken und neue Unterstützende gewinnen“, sagt Nadine Shalala. „Mit der Stiftung Hochschulmedizin Dresden haben wir in den vergangenen Jahren schon viel erreicht. Die erfreuliche Bilanz ist Beweis dafür. Wir wollen deshalb aber nicht stillstehen, sondern wollen neue Wege gehen. Es gilt, ein großes Rad noch schneller zu drehen und gemeinsam mit den Stifterinnen und Stiftern noch mehr zu erreichen“, sagt Dr. Andreas Sperl, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.
Spenden für Patientenversorgung, Forschung und Lehre
Dank der Arbeit der Stiftung Hochschulmedizin Dresden konnten in den vergangenen Jahren vielfältige Vorhaben – unter anderem Sport- und Kreativkurse für Krebspatientinnen und -patienten, Trainingseinrichtungen für die Chirurgie, die Förderung von jungen Forschenden sowie zusätzliche Angebote für Kinder und Jugendliche mit schweren, chronischen Erkrankungen – umgesetzt werden. Die Bilanz zählt allein über 100 Förderungen pro Jahr. Die Spenden stammen von Patientinnen und Patienten, die sich nach überstandener Krankheit bedanken wollen, oder auch von Angehörigen, die ihre Liebsten am Universitätsklinikum Dresden gut aufgehoben wissen. Weiterhin begleiten zahlreiche Unternehmen, Privatpersonen, Vereine und Institutionen die Stiftung. Unter anderem wurden Sport- und Ernährungskurse für onkologische Patientinnen und Patienten umgesetzt. Auch erhalten junge Forschende eine Finanzierung ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Einmal pro Jahr werden hervorragende Dissertationen oder wissenschaftliche Publikationen mit dem Carl Gustav Carus Förderpreises ausgezeichnet.
Weitergehende Informationen
Bilanz der Stiftung Hochschulmedizin Dresden 2025: https://www.uniklinikum-dresden.de/de/presse/aktuelle-medien-informationen/ueber-eine-million-euro-fuer-lehre-forschung-und-krankenversorgung
